Techniken fürs Canyoning

Wie auch bei allen anderen Sportarten auch, muss man beim Canyoning viele Fähigkeiten und Techniken beherrschen um wirklich gut zu sein.

Wir geben hier einen Überblick:

Seil Techniken

Beim Canyoning gibt es ähnlich dem Segeln oder Bergsteigen eine Vielzahl von Knoten. So zum Beispiel der Bulinknoten, der doppelte Spierenstich, Prohaska oder den Klemmknoten.

Auch das Abseilen muss erst gelernt werden. Je nach Situation sollte man speziell eine Technik anwenden um sich erst an der Felswand zu befestigen und später abzuseilen. Man sollte demnach auf Witterung, Nässe, Zeitdruck oder Dämmerung achten. Geht man den umgekehrten Weg, also von unten nach oben, sollte man wissen wie man sich notfalls an einem Seil festhält und hangelt.

Absicherung

Neben Knoten- und Seilkunde sollte man auch wissen, wie man die verschiedenen Sicherungssysteme beim Canyoning anwendet. Denn die besten Halbmastwurf-Sicherungs-Schraubkarabiner und Sicherungsschlingen nützen nichts, wenn sie falsch befestigt werden.

Orientierung

Teilnehmer an Canyoning-Touren können auch in die Welt der Pfadfinder hineinschnuppern. Beim Canyoning gilt es sich zu Orientieren, das Wetter und einen Fluss zu "lesen". Dies kann unter Umständen in Stromschnellen oder schnell steigendem Wasser lebenswichtig sein.

Zeichensprache / Kommunikation

Beim Canyoning nutzt man Zeichensprache. Diese sollte man zumindest als Fortgeschrittener wissen. Nutzt man keine Funkgeräte ist dies durchaus wichtig.

Erste Hilfe

Im Ernstfall muss man wissen was zu tun ist. Da sollte jeder Handgriff sitzen und keine Zeit verschwendet werden. Ein entsprechender Lehrgang vor dem Canyoning-Trip ohne Führer sollte demnach nicht versäumt werden.